Tschö, Poldi! Zehn Adler erleben den Abschied hautnah!

Tschö Poldi

Dortmund. 22.03.2017. Einer der größten und beliebtesten deutschen Spieler nimmt Abschied von der Nationalelf. Ein bewegender Moment für alle Fans und Lukas Podolski. Auch die Adler Loreley sagen: “Tschö, Poldi und danke für die geile Zeit “!

Der Tag begann für die Adler schon früh. Bereits um sieben Uhr startete die Truppe gut gelaunt im Neunerbus. Das erste Ziel war das deutsche Fußballmuseum in Dortmund. Hier schlägt jedes Fußballherz höher. Das Wunder von Bern, Wembley, Maracana, Pokale, Trikots, Wimpel, Fußbälle… tausende von Originalexemplaren der deutschen Fußballgeschichte. Eine wirklich interessante Ausstellung. Auch das 3D-Kino wurde besucht. Das kann sich “sehen” lassen. Auch der original Weltmeister Mannschaftsbus konnte besichtigt werden. Danach wurde noch eine Runde Cagesoccer gespielt. Deswegen waren einige Kehlen sehr trocken, so dass der Vorplatz mit dem Fanclubbus und dem Bierstand aufgesucht wurde.

Drei Adler halfen bereits schon morgens im Stadion. Dort wurde die Choreo vorbereitet. Die anderen Adler verweilten mittags in der Dortmunder Innenstadt und fanden auch durch Zufall ein Brauhaus. Dort wurde die westfälische Küche getestet sowie frisch gezapftes Bier vertilgt. Auch einige Engländer füllten die Plätze in der Innenstadt. Abends fanden sich alle wieder im Fanclubzelt zusammen, um dort Bekannte zu treffen, Pins zu holen oder einfach weiter zu trinken.

Dann wurden die Plätze in der Dortmunder Südtribüne eingenommen. Zum Einlauf wurde dann die Choreo gezeigt. Ein tolles Bild. Lukas Podolski dürfte sich gefreut haben.

Die erste Halbzeit war geprägt von etwas lust- und drucklosen Deutschen und einer schnell agierenden, jungen englischen Mannschaft. Doch die zweite Halbzeit hatte es in sich. Die Nationalelf spielte jetzt auf die Heimkurve und wurden von Minute zu Minute angriffslustiger. In der 69. Spielminute haut Poldi das Ding in den Winkel. Ein typischer Fernschuss-Kracher, wie man ihn kennt. Sein 49. Länderspieltor war perfekt, ein Traumtor, aber leider auch das Letzte für die deutsche Elf. In der 84. Minute gab Poldi die Kapitänsbinde ab und verließ den Platz unter tosendem Applaus und “Lukas Podolski” Sprechchören zum letzten Mal. Mach et jot.

Das Spiel endete 1:0. Der erste Sieg gegen England auf heimischen Boden seit 30 Jahren. Nach dem Spiel drehte Podolski noch eine Ehrenrunde und ließ sich zum Schluss noch auf dem Zaun feiern. Danke für 130 unvergessliche Länderspiele. Tschö, Poldi!