San Marino – Nasse Füße beim Torregen

San Marino.

61 km² Inselstaat mitten in Italien, älteste Demokratie der Welt und WM Qualifikationsgegner der deutschen Elf. Die drei Punkte sind ein muss. Die höchste Niederlage der san-marinesischen Nationalmannschaft  war ein 0:13 gegen Deutschland und überhaupt konnte erst ein Sieg seit bestehen eingefahren werden. Ein 1:0 gegen Liechtenstein.

Von daher stand die Tour unter dem Motto: Kleiner Gegner, große Reise.

Eine Abordnung der Adler Loreley machten sich per Flieger gen Italien. Über Pescara und Rimini führte der Weg bis nach San Marino. Das Hotel war zehn Gehminuten vom Stadion entfernt und auch die Altstadt und Burgen sowie Restaurants waren in der näheren Umgebung. Ein idealer Platz um alles zu erkunden. Auch die Pizza konnte sich sehen lassen. Nach einer so langen Anreise kann man auch mal eine Familienpizza alleine essen…

San Marino mit seinen Gassen und Burganlagen ist wirklich sehenswert. Zum Glück wurde die Stadt schon morgens besichtigt, denn innerhalb kürzester Zeit verschwand das komplette Land im Nebel. Auch der Regen sprach ein Wörtchen mit und sorgte bis spät in die Nacht für nasse Füße und lange Gesichter.

Auch im Stadio Olimpico kam Freude auf, da der Gästebereich ein unüberdachter Stehblock war. Doch nichts kann einen Adler erschüttern. Wie es zu erwarten war, dominierte Die Elf in schwarz-weiß über 90 Minuten das Spiel. Acht Tore bekamen die ca. 1000 mitgereisten deutschen Fans zu sehen. Davon eins für San Marino, leider in das eigene Tor. Somit konnte das Punkte- und Torkonto gut aufgefüllt werden.

Direkt nach dem Spiel trat ein Teil der Adler die Heimreise an, der andere Teil genoss noch einen weiteren Tag im Süden.

San Marino ist immer eine Reise wert. Wir kommen bestimmt wieder!

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