Moin, Moin – Die Adler fliegen ein!

Geschafft! Auf drei schöne, lange und erlebnisreiche Tage blicken die Adler Loreley zurück. Mit dreizehn Personen gestartet und mit elf wieder nach Hause! Hört sich nach einer guten Tour an 😉 !

Morgens sechs Uhr in Koblenz. Der Fanclub aus dem Rhein Lahn Kreis findet sich im Zugabteil ein und macht es sich mit Allerlei Getränken und Speisen gemütlich. Nach fünf Stunden und viel guter Laune war das Ziel erreicht; Hamburg. Ein schönes Wochenende mit einem Sieg der deutschen Elf gegen die Tschechen stand bevor.

Das Hotel konnte direkt bezogen werden und ein paar Glückliche hatten eine wunderschöne Aussicht aus dem 18.Stock über die Dächer der Hansestadt bis hin zur Außenalster. Das erste Ziel der Adler waren die Landungsbrücken. Dort startete die große Hafenrundfahrt auf dem Schaufelraddampfer. Das ein oder andere große Schiffchen konnte aus der Nähe betrachtet werden, sowie die zahlreichen Werften und Hafengebäude und nicht zu vergessen das Millionengrab, die Elbphilharmonie. Das Interessanteste für alle war der Astra Biergarten an den Landungsbrücken!

Eine Hafenrundfahrt macht hungrig und durstig. Zufälligerweise gibt es auf St. Pauli eine Straße, die für jedermann das Passende hat. Kein Halten gab es auf dem Weg zur Reeperbahn. Erster Anlaufpunkt war der Hamborger Veermaster, das älteste Restaurant auf der Amüsiermeile. Fangfrisches aus dem Meer, Leckeres vom Grill und Blondes vom Fass wurde serviert. Bevor die Adler dann alleine auf die Reeperbahn losgelassen wurden, stand eine zweistündige Kieztour auf dem Programm. Interessantes rund um St. Pauli, die Davidwache, Herbertstraße und die zahlreichen Kneipen und Rotlichtschuppen wurde erzählt. Danach stand nur noch eines an, Spaß haben…

Das Aufstehen am nächsten Morgen viel Einigen etwas schwer. Man munkelt, es liegt an der Luft auf der Reeperbahn. Doch das Frühstück und der anschließende Frühschoppen brachte alle wieder auf Trapp. Zwei Adler starteten schon sehr früh Richtung Volksparkstadion um bei der Choreografie für das Spiel mitzuwirken. Der Rest ging zu Fuß durch die Stadt, im Portugiesenviertel essen, vorbei am Hamburger Michel direkt zum Hafen. Dort liegt das zum Museum umgebaute, größte nichtatomare russische U-Boot „U343“. Staunend wurden die einzelnen Abteile angeschaut und inspiziert bevor wieder aufgetaucht wurde. Nicht weit entfernt lockte schon „Strandpauli“ die durstigen Kehlen an. Sogar die Sonne begrüßte mittags die astratrinkende Bande. Dann hieß es auch schon, stadionfertig machen. Gut gelaunt ging es mit der S-Bahn zur Heimspielstätte des HSV. Die Zeit bis zum Spiel wurde im Zelt des Fanclub Nationalmannschaft mit Kickern und Biertrinken vertrieben. Dann war es mal wieder soweit, unsere Elf betritt den Platz und haut die Nachbarn aus Tschechien in einem sehr starken Spiel mit 3:0 vom Platz. Die 51.300 Zuschauer in Hamburg standen der deutschen Elf in nichts nach und sorgten für gute Stimmung auf den Rängen. Ein solch souveräner Sieg musste natürlich gebührend gefeiert werden. Dafür gibt es keinen besseren Ort, als die Reeperbahn. Einige Adler hielten sich bis in die Morgenstunden in den vielen Bars mit Livemusik den Rachen feucht, fanden aber trotzdem den Weg zum Hotel.

Am Sonntagmorgen war langes Ausschlafen angesagt. Dann hieß es: lebe wohl. Zwei Adler blieben allerdings noch in der Hansestadt, da eine Weiterfahrt nach Hannover am Montag geplant war. Dort wurde wieder das Choreoteam des Fanclub Nationalmannschaft unterstützt, damit am Dienstag gegen die Nordiren wieder ein tolles Bild in der Kurve gezeigt werden konnte.

Müde aber wohlbehalten wurde abends Koblenz erreicht und die Adler schwirrten wieder auseinander, bis zur nächsten Tour!

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