Dublin, Belfast und Oktoberfeste! Die Fußballreise ohne Tickets!

Nach der einmaligen Party mit den Nordiren rund um das EM-Spiel in Paris 2016 war für uns klar, da müssen wir hin! Zur Einstimmung besuchten einige von uns am Vorabend des Abflugs schon das Oktoberfest auf dem Flughafen Hahn. Costa Cordalis heizte im Festzelt gut ein und das Bier schmeckte ebenfalls. Zum Glück lag das Hotel nur 50m vom Terminal entfernt, so dass der Weg am nächsten Tag dorthin zum überschaubar war. 

Nachdem auch die Nachzügler am Flughafen eingetroffen waren, wurden die Plätze im Flieger eingenommen und nach zwei Stunden war das erste Ziel erreicht: Dublin! Am frühen Nachmittag wurde das Hotel im Stadtteil Temple Bar bezogen. Schnell erkannten die Durstigen unter uns, dass man durch den Flur neben der Rezeption direkt in ein Pub gelangte. Lagebewertung fünf Sterne! Gemeinsam wurde in der Vat House Bar gespeist.

Die Nacht wurde lang. Bei den vielen Pubs, der Livemusik und der riesen Auswahl an Getränken, fiel das nicht schwer. Das dachten sich wohl viele Deutsche, denn gefühlt waren es 90% aller Gäste….

 

Am nächsten Tag wurde die Reise nach Belfast mit dem Bus bestritten. Regen empfing die Vertreter von der Loreley in der nordirischen Hauptstadt. Schnell wurden die Zimmer bezogen, Geld gewechselt und – aufgrund des Wetters – die Pubs von innen besichtigt. Auch hier gab es davon eine große Auswahl und die ersten bekannten Gesichter aus der Nacht zuvor wurden wieder getroffen.

 

Am Mittwochmorgen strahlte die Sonne am Himmel. Nach dem „fantastischen“ und vor allem „ausreichenden“ Frühstück im Hotel, mussten sich manche im Supermarkt noch eine kleine Speise sowie Dosenvorrat für den Tag kaufen. Dann stand das erste Highlight auf dem Programm: das Titanic Museum auf dem Werftgelände H&W im alten Belfaster Hafen. Als erstes wurde das Tenderschiff NOMADIC besichtigt. Mit diesem Schiff wurden 1912 die letzten Passagiere vom Hafen in Cherbourg auf die davor ankernde Titanic gebracht. Geschichte hautnah. Im von außen sehr modern anmutenden Museum, tauchte man in die Zeit von vor über 100 Jahren. Schiffsbau unter schwersten Bedingungen, Fahrten auf Luxuslinern nach Amerika und das bekannteste Schiffsunglück der Welt. Unmittelbar neben dem Museum stand einst die Titanic, der große Platz und die Rampe, über die sie dereinst zu Wasser gelassen wurde, zeigen die imposanten Ausmaße des damals größten Kreuzfahrtschiffs. Ein tolles Museum, welches  man nur empfehlen kann.

 

Eigentlich war für abends der Windsor Park geplant. Feiern und Singen im Stadion mit den Nordiren. Doch aufgrund der geringen Zahl der Tickets für die deutschen Fans erging es uns wie gefühlt 3000 bis 4000 Deutschen vor Ort: Wir hatten keine Tickets zugeteilt bekommen. Wir konnten es uns doch nicht nehmen lassen, Richtung Stadion zu ziehen. Dort feierten die Nordiren in Seitengassen und wir standen plötzlich mittendrin. Einfach geile Fans. Gemeinsam wurde gesungen, gefeiert und getrunken!

Bis die Nordiren sich auf dem Weg ins Stadion machten. Unser Ziel war das Oktoberfest in Belfast. Dort wurde auf Großbildleinwänden das Spiel gezeigt. Mit ca. 1500 weiteren deutschen und nordirischen Fans sowie Paulaner Oktoberfestbier. Nach dem 1:3 Sieg unserer Elf wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert. Das Feiern mit den „Will Griggs“ in den Pubs machte wirklich Spaß, neue Freundschaften wurden geschlossen und das ein oder andere Fanutensil wechselte den Besitzer!

So soll es immer sein! Nur mit Stadion!!

 

Am letzten Tag fuhr die Reisegruppe der Adler Loreley Richtung Nordküste. Die Tour begann auf den Spuren von “Game of Thrones” in Dark Hedge. Mystische Straßen und atemberaubende Küstenabschnitte waren die Drehorte der TV Serie. Weiter führte uns die Tour zur Hängebrücke von Carrick-a-Rede. Mutige wagten den Übergang zur kleinen Insel, über den 30m tiefen Abgrund zum Meer. Danach ging es, nach einem Mittagsstop zum UNESCO Weltkulturerbe Giants Causeway. Ein riesiger Küstenabschnitt mit verschiedensten Stein- und Bodenformationen. Trotz der stürmischen Atlantikluft, ein Muss für jeden Nordirlandbesucher. Zum Abschluss noch ein kurzer Fotostop an der Dunluce Castle und dann wurde auch nach 6 Stunden wieder die City Hall in Belfast erreicht. Hungrig und durstig wurden abends noch diverse Pubs besucht und der letzte Abend auf der grünen Insel genossen.

Zurück ging es am Samstagmorgen schon sehr früh. Schon um halb acht startete der Bus zum Dublin Airport. Auch der Rückflug  verlief ohne Zwischenfälle. Nordirland, immer wieder!!!

 

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